Ab in den Keller….

…. und zwar nicht zur Abkühlung bei den aktuell sommerlichen Temperaturen, sondern um die laufend sinkenden Strompreise zu suchen. Diese sind nämlich derzeit unterirdisch und fallen leider immer weiter.

Warum das so ist, kann niemand wirklich beantworten. Warum jedoch 30 Jahre nach Tschernobyl Atomstrom immer noch gefördert wird, auch nicht. Der Vorschlag von Jürgen Schneider vom österreichischen Umweltbundesamt, dass ab 2020 nur noch Elektroautos verkauft werden sollen, ist zwar ebenso utopisch, wie das ambitionierte Ziel von Angela Merkel bis selbigem Jahr 1 Million Elektrofahrzeuge in Deutschland auf den Straßen fahren zu sehen, jedoch wird der Strombedarf nach Annahme der Austrian Energy Agency mit Sicherheit um 15 bis 20 % steigen. Dennoch ist mit einer Preiserhöhung mittelfristig nicht zu rechnen, zumindest nicht für den Stromlieferanten.

Dass, das Wasserkraftwerksprojekt jede Menge Zeit, Durchhaltevermögen, Mut und Energie erfordert, war uns von Beginn an bewusst, dass der wirtschaftliche Erfolg (wider vieler Meinungen in der Bevölkerung) erst nach 2 Jahrzehnten eintritt ebenso, aber das der aktuelle Stromtarif existenzbedrohend wird, das konnte wirklich niemand vorhersehen. Derzeit stehen wir bei 2,5 Cent pro KW/h, während der Bauzeit stand der Preis bei 5,2 Cent pro KW/h. Ein beträchtlicher Unterschied, beachte man den Endverbrauchertarif, der seit Monaten stagniert.

Preis

Wir lassen uns aber nicht unterkriegen und sind stets auf der Suche nach alternativen Lösungsvorschlägen und Erfahrungsaustausch mit anderen Leidgenossen. Gerald und David kämpfen sich schon seit Wochen gemeinsam mit unserem Ziviltechniker Johann Jaklin durch Aktenberge und Gesetzestexte, die bei persönlichen Gesprächen und dem unerschöpflichen Einsatz der beiden, in den jeweiligen Ministerien Früchte tragen sollen.

Die von Bundeskanzler Kern geforderte Vision des EEÖ für Österreichs Energiezukunft lässt uns aber schon mal Hoffnung schöpfen. Die Richtung stimmt. Die Umsetzung folgt hoffentlich. Wir geben auf alle Fälle nicht auf! Und wieviel Herzblut und (Wasser-)Energie in unserem Wasserkraftwerksprojekt steckt, sollte man sich am besten mal vor Ort ansehen. Und vielleicht macht der Bundeskanzler während seines Kärnten-Aufenthaltes ja nach dem Besuch seines Lieblingsgasthauses (das nur 4 km entfernt ist 😊) einen Abstecher zu uns? Träumen darf man ja. Schließlich hat damit alles begonnen……

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