Wir brauchen eure Unterstützung

Wie schon im letzten Blogpost „Ab in den Keller“ thematisiert, ist der aktuelle Stromtarif für viele Kleinwasserkraftwerksbetreiber nicht mehr wirtschaftlich und sogar existenzbedrohend.

Daher haben sich Gerald und David gemeinsam mit unserem Ziviltechniker Johann Jaklin in den letzten Monaten durch Aktenberge und Gesetzestexte gekämpft, die bei persönlichen Gesprächen und dem unerschöpflichen Einsatz der beiden, in den jeweiligen Ministerien Früchte tragen sollen. Und da waren sie nun. Im Parlament und übergaben Nationalratspräsidentin Doris Bures gemeinsam die Petition betreffend „Die Geplante Novelle des Ökostromgesetzes 2012 im Zusammenhang mit den Interessen von Betreibern von Kleinkraftwerken in Kärnten und der Steiermark“, überreicht vom Abgeordneten Hermann Lipitsch.

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Bis dato haben wir 642 Zustimmungserklärungen, aber das können wir besser. Daher bitten wir euch, uns 5 Minuten eurer wertvollen Zeit zu schenken und die Petition zur geplanten Novelle des ÖKOSTROMGESETZES 2012 im Zusammenhang mit den Interessen von Betreibern von Kleinkraftwerken in Kärnten und in der Steiermark zu unterzeichnen: https://www.parlament.gv.at

We can change the world and make it a better place. It is in your hands to make a difference.“ (Nelson Mandela) 

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Ein kurzer Auszug aus der Petition:
Betreiber von Kleinwasserkraftanlagen, welche um Förderung ihrer Projekte nach dem Ökostromgesetz (ÖSG) 2002 angesucht haben, stand (bis Juni 2012) nach der damaligen Gesetzeslage im Zeitraum von September 2009 bis September 2012 nur die Förderung über Investitionszuschüsse offen. Erst seit dem Inkrafttreten des ÖSG2012 ist eine Wahl zwischen Investitionszuschüssen oder Tarifförderung möglich.
Die erzielbaren Preise für das Verkaufen von Strom zu Marktbedingungen sind seit 2012 dramatisch gefallen. Dadurch hat sich eine große Ungleichheit zwischen den Barwerten der Förderungen je nach Förderart ergeben. In Abhängigkeit von der Art der Förderung (Investitionszuschüsse oder Tarifförderung) kann bei gleichwertigen Anlagen der Unterschied des Barwertes der Förderung nach ÖSG2012 sehr groß werden. (Investitionszuschüsse = 100%, Tarifförderung > 200%) Betreiber von Anlagen, die mit Investitionszuschüssen errichtet wurden und die erzeugte Energie zum Marktpreis verkaufen müssen, stehen vor dem wirtschaftlichen Dilemma, dass sie ihre Bau- Kredite aus den Stromerlösen nicht mehr bedienen können.
Vielen Betreibern von mit Investitionszuschüssen errichteten Anlagen droht daher die Insolvenz oder der Ausverkauf an Kapitalgesellschaften. Es wird daher im Sinne des ÖSG vorgeschlagen, dass im Rahmen einer Novelle des ÖSG2012 folgende Punkte für Kleinwasserkraftanlagen berücksichtigt werden.

 

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